Arbeitszeitverkürzung – höhere Löhne – mehr Personal

„24 Stunden SOLIDARITÄT!“

Aus den Augen, aus dem Sinn: 24-Stunden-Betreuer_innen sind in Österreich unsichtbar. Wir sind 24/7 bei unserer Klient_innen. Man sieht uns deshalb nicht. Nicht im Supermarkt, nicht bei der Nachbarin, nicht auf der Straße.

Am Nachmittag des 3. Oktober 2020 zogen wir als DREPT und IG24 auf der Demonstration „Applaus ist nicht genug!“ vom Museumsquartier zur Mariahilferstraße. Wir wollten, dass unsere Stimmen gehört werden – auch die Stimmen von allen von uns, die unsere Rechte nicht einfordern können, weil sie rund um die Uhr Menschen in Österreich pflegen und betreuen. 

Wir, das waren fünf rumänische 24-Stunden-Betreuer_innen und viele Aktivist_innen, die unser Anliegen unterstützen. Und ein violetter, leerer Block, der für alle 24-Stunden-Betreuer_innen stand, die nicht dabei sein konnten.

Mit Sprechchören wie „24 Stunden – SOLIDARITÄT“ forderten wir als DREPT, endlich ernst genommen zu werden. Vom Applaus können sich 24-Stunden-Betreuer_innen kein Essen kaufen, ihre Kinder nicht zur Schule schicken, keine Menschen betreuen.

Viele Menschen und Organisationen zeigten sich auf der Straße solidarisch mit uns. Und unserer Forderung, die heuchlerische Scheinselbstständigkeit endlich zu beenden.

Wir fordern gerechte Arbeitsbedingungen, faire Entlohnung und eine Form von Anstellung für uns und für alle unseren Kollegen und Kolleginnen aus der 24-Stunden-Personenbetreuung – am 3.Oktober und heute!

Fotos von der Demo 

(Anklicken für eine größere Ansicht)

Videos von der Demo

https://www.youtube.com/watch?v=iZ3GI_BJxkghttps://www.youtube.com/watch?v=Nnzjg6LmqN4