Trotz großer Hitze kamen zahlreiche Kolleg:innen, solidarische Organisationen und Unterstützer:innen zum gestrigen Protest am 23. Juli 2026 vor das Sozialministerium. Die gemeinsame Förderung: Endlich faire Pensionen und ein Ende der garantierten Altersarmut nach Jahrzehnten der Schwerstarbeit! Einige Kolleg:innen reisten extra aus ihren Herkunftsländern an, um gehört zu werden.

Aber wer war nicht da? – Die Gesundheitsministerin Korinna Schuhmann!
 
Trotz Ankündigung des Protestes und wiederholten Einladungen zum Gespräch kam es von Seiten des Sozial- und Gesundheitsministeriums keine Reaktion! Das zeigt mal wieder den geringen Stellenwert der eigentlich unverzichtbaren Betreuer:innen in der österreichischen Politik.
 
Um unsere Message trotzdem zu transportieren, haben wir eine E-Mail-Aktion vor Ort gestartet und Kollektiv-Nachrichten an die Gesundheitsministerin geschickt – mehr dazu in Kürze.
 
Obwohl uns das Sozialministerium nicht hören wollte, blieben wir nicht leise – ganz im Gegenteil! Denn neben großen Organisationen wie “Amnesty International Österreich”, Undok, Lefö unterstützen Bündnisse wie “Sozial- aber nicht blöd”, „Wir sorgen gemeinsam“ und „Fairsorgen“ unseren Protest. Es ist zugleich auch ein Mittel, um Druck auf die Politik zu erzeugen, damit diese sich den Anliegen von Betreuer:innen endlich widmet!
 
Auch das hohe Medieninteresse und die wiederholte Berichterstattung durch den Orf zeigen, wie sehr das Thema einer guten und leistbaren Betreuung bei gleichzeitig besseren Arbeitsbedingungen die österreichische Gesellschaft beschäftigt.
 
Die Regierung kann und darf das nicht länger ignorieren.
 
Hier findet ihr den ausführlichen Bericht in der ZIB vom 23.6.2026http://on.orf.at/…/24-stunden-betreuerinnen…
 
Im gestrigen Ö1-Morgenjournal wurde ein Beitrag veröffentlicht.
 
Auch die Presse veröffentlichte einen Artikel zum Protest: http://www.diepresse.com/…/blicken-einer-zukunft-in…
 
Wir Personenbetreuer:innen sind eine wichtige Säule im österreichischen Pflegesystem. Wir wollen uns nicht mehr länger mit geringen Pensionen zufriedengeben, die uns in die Altersarmut treiben. Wir wollen nicht mehr Angst davor haben, krank zu werden, weil uns die soziale Absicherung fehlt! Soziale Rechte mussten schon immer erkämpft werden – und der 23. Juni 2026 war ein Beitrag dazu!
 
Um weiterhin stark zu sein, benötigen wir EURE Unterstützung – solidarisiert euch mit der IG24 und werdet kostenlos Mitglied!
Bitte teilt diesen Beitrag, damit wir möglichst viele Kolleg:innen, Unterstützer:innen und Aktivist:innen damit erreichen können.
 
Gemeinsam sind wir LAUT und STARK!
 
Coypright der Fotos: Christopher Glanzl