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Работниците за лични грижи отиват на съд!

Настояваме да се сложи край на фиктивното самостоятелно наемане на работници за 24-часови грижи и предприемаме правни действия срещу това! Добрите грижи и подкрепа се нуждаят от добри условия на труд!

За да финансираме изпитването, стартирахме проект за групово финансиране на сайта respekt.net. Моля, помогнете ни да съберем пари за процеса, дори и малки суми са добре дошли!

Има толкова много призиви за дарения. Защо делото срещу фиктивната самостоятелна заетост на 24-часовите болногледачи е толкова важно?

Прочетете мненията на активисти и поддръжници.

Flavia Matei

Mitgründerin der IG24 und Architektin

“Migrantische Frauen schultern das österreichische 24h-Betreuungssystem. Trotzdem werden sie in die Scheinselbständigkeit gedrängt.

Wir verschließen nicht unsere Augen vor dieser Ungerechtigkeit und ziehen vor Gericht! 

Schluss mit der Scheinselbständigkeit in der 24h-Betreuung!”

Anna Leder

Mitgründerin der IG24 und Physiotherapeutin

“24h-Betreuer*innen leisten gesellschaftlich unverzichtbare Arbeit, sie haben jedoch als (Schein)selbstständige keinen Zugang zu sozialen Rechten wie dem Arbeitszeitgesetz oder kollektivvertraglich geregelten Mindestgehältern. Dieser Gerichtsprozess ist ein wichtiger Schritt zur Schaffung von sozial abgesicherten Arbeitsverhältnissen in der 24h-Betreuung.”

Simona Durisova

Mitgründerin der IG24 und Beraterin für BetreuerInnen

“Die Scheinselbständigkeit liegt nicht nur im Zusammenleben der 24h-Betreuerin und der betreuten Person begründet. Überhaupt werden mit diesem Musterprozess das erste Mal die Eingriffe der Agenturen in die Rechte und Pflichten der (schein)selbständigen 24h- Betreuer*innen gerichtlich begutachtet und Konsequenzen daraus gezogen!”

Christian Leitner

Projektleitung CuraFAIR - Anlaufstelle für 24-Stunden-BetreuerInnen, Volkshilfe

“Mehr als 60.000 PersonenbetreuerInnen leisten unfassbar wichtige Arbeit in Österreich. Das aktuelle System ist weder nachhaltig noch fair für die BetreuerInnen und öffnet prekären Arbeitsbedingungen Tür und Tor. Hier muss sich schleunigst etwas ändern!”

Birgit Sauer

Professorin für Politikwissenschaft an der Universität Wien mit dem Schwerpunkt Governance und Geschlecht

„Jeder Mensch braucht Pflege. In kapitalistischen, an Gewinn orientierten Gesellschaften zählt Pflege nicht und wird entsprechend gar nicht oder schlecht bezahlt und wie selbstverständlich Frauen aufgebürdet. Dieser Missstand ist besonders in der 24-Stunden-Betreuung offensichtlich, auch in Österreich: Die dort Tätigen brauchen arbeitsrechtlichen Schutz, soziale Absicherung und eine solide Vertretung in Arbeitskonflikten.

Gesellschaftliche Anerkennung dieser wichtigen Arbeit kann damit beginnen, den Status der Scheinselbstständigkeit dieser Arbeitnehmer*innen zu beseitigen.“

Univ. Prof. Bernhard Ungericht

Professor für Wirtschaftsethik, Universität Graz

“Die systematische Ausbeutung von PflegerInnen ist eine Schande für eine wohlhabende Gesellschaft wie die unsere. Eine erfolgreiche Klage gegen dieses System bedeutet das Ende der Scheinselbständigkeit und die Etablierung von ordentlichen Beschäftigungsverhältnissen. Deshalb unterstütze ich die Initiative.”

Martin Hochegger

Vorsitzender der katholischen Arbeiter*innenbewegung Steirmark, Bruno-Kreisky Menschenrechts-Preisträger 2022

„Die strukturellen Bedingungen unter den die 24 – Stunden Personenbetreuer:innen – vorwiegend aus Osteuropa – arbeiten müssen, sind ein Skandal, unter anderem deren Abhängigkeit von einer Vielzahl von Agenturen, die in erster Linie in ihre eigene Tasche wirtschaften.

Daher unterstütze ich diesen Musterprozess mit großer Überzeugung.“

 

Veronika Bohrn-Mena

Vorsitzende der Gemeinwohlstiftung COMÚN

Die 24h-Pflege in Österreich beruht einzig und allein auf der Ausbeutung von Frauen aus dem Ausland. Das ist menschenunwürdig und muss geändert werden.“

Elisabeth Klatzer

Elisabeth Klatzer

Ökonomin, international tätige Forscherin-Beraterin-Aktivistin, aktiv für eine gerechte Wirtschaftsordnung, u.a. bei Attac und Mehr für Care!

Menschenwürdige Pflege zu menschenwürdigen Arbeitsbedingungen für alle! Das ist das Ziel. Daher stopp der Ausbeutung der 24-Stunden Betreuer*innen. Endlich geregelte Arbeitszeiten, faire Löhne und gute Arbeitsbedingungen für alle. Die Klage ist ein wichtiger Schritt! Ich wünsche euch viel Unterstützung und ein wegweisendes Urteil. Ihr für uns – wir für euch!

Vera Koller

Juristin, Landesprecherin der AUGE/UG Wien und Bundessekretärin der Unabhängigen GewerkschafterInnen im ÖGB

„Für 24 Stunden Betreuer*innen gelten die gleichen arbeitsrechtlichen Grundsätze, wie für alle anderen Beschäftigten. Persönliche Abhängigkeit und Weisungsgebundenheit schließen eine selbstständige Tätigkeit aus! 

Trotzdem wird die Scheinselbständigkeit weiterhin geduldet und durch eine Zusammenarbeit mit teilweise windigen Agenturen gefördert. Dem muss endlich ein Ende gesetzt werden! Deshalb unterstütze ich diese Klage.“

Stefanie Wöhl

Stefanie Wöhl ist Professorin für Politikwissenschaft mit Schwerpunkten Europäische Integration, Feministische Theorie und Staatstheorie sowie Sozialer Reproduktion, Pflege und Care.

„24 Stunden Betreuer:innen leisten das, was das österreichische Gesundheitssystem bisher nicht ausreichend geschafft hat: Sie betreuen pflegebedürftige Menschen. Und zwar 24 Stunden am Tag, nicht kollektivvertraglich abgesichert, da rechtlich als Selbstständige tätig.

Diese sogenannte Selbstständigkeit darf aber nicht zuungunsten der 24-Betreuer:innen gehen!“

Wanda Moser

Wanda Moser-Heindl

Unruhe PrivatStiftung

„Die IG24 hat im Jahr 2021 den 1. Preis der SozialMarie für soziale Innovation erhalten. Die mehrheitlich aus Osteuropa kommenden 24 Stunden Betreuer*iInnen stützen unser Pflegesystem und werden gleichzeitig sozial verdrängt und rechtlos gehalten.

Ich unterstütze daher die Initiative eines Gerichtsprozesses gegen Scheinselbständigkeit und wünsche der IG24 viel Erfolg.“

 

Heidrun Aigner

Geschäftsleitung UNDOK-Anlaufstelle zur gewerkschaftlichen Unterstützung undokumentiert Arbeitender

Scheinselbständigkeit ist eine Form der Arbeitsausbeutung, bei der Kolleg*innen um viele Ansprüche und Leistungen betrogen werden. Ein Prozess gegen Scheinselbständigkeit betrifft daher nicht nur eine, sondern ist wichtig für alle!

За какво става дума:
 
Официално 24-часовите работници за лични грижи работят почти изключително като самостоятелно заети предприемачи, чиито клиенти се насочват от агенции за намиране на работа. Самостоятелната заетост се характеризира с липсата на лична зависимост на работника. Предприемачът не е обвързан с инструкции и може свободно да определя работното време, мястото на работа и работните процеси. Той/тя управлява собствения си бизнес и не е интегриран/а във външна бизнес организация.

Всичко това не се отнася за работещите в сферата на личните грижи. Те са лично и икономически зависими от агенцията за настаняване, подлежат на контрол и не разполагат със собствени средства. Често в така наречените договори за посредничество се предвиждат и клаузи за конкуренция и за забрана на конкуренцията, които са типично съдържание на договорите за услуги.

В действителност между работника, полагащ лични грижи, и агенцията съществува трудово правоотношение. Като създават фиктивна самостоятелна заетост, агенциите заобикалят задълженията си като работодатели, а лицата, полагащи грижи, губят защитата, която им се полага по силата на трудовото законодателство.

Персоналът за лични грижи всъщност трябва да бъде на разположение на своите клиенти 24 часа в денонощието, седем дни в седмицата, в продължение на две до четири седмици и за две до три евро на час!

Ние сме IG24, сдружението за защита на интересите на 24-часовите болногледачи в Австрия, и повече не приемаме тази нечовешка ситуация.

Подобно на нашите колеги от Германия и Швейцария преди нас: Ще се обърнем към съда!

Подкрепете ни, за да може едно съдебно дело да сложи край на фиктивната самостоятелна заетост!

Правосъдие за лицата, полагащи грижи за 24 часа! 


#WEGmitderSCHEINSELBSTSTÄNDIGKEIT

Тук можете да помогнете за финансирането на процеса:

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